

WHY?
Manchmal merkt man als Frau ganz genau, dass etwas nicht gerecht ist oder in die falsche Richtung läuft. Sei es im Büroalltag, im Projektumfeld, auf der Baustelle, in Meetings oder in der eigenen Lebensrealität versus Lebensentwurf – dieses leise Gefühl täuscht uns selten. Doch wie damit umgehen? Was kann man selbst tun? Genau hier setzt diese Website für Architektinnen an. Eine Sammlung von Tipps, Learnings und Handlungsempfehlungen soll dabei helfen, deine Situation als Architektin klarer zu sehen, mögliche Lösungswege zu erkennen und Barrieren zu überwinden. Von Architektinnen für Architektinnen.
"Förderer:innen, Coaches, Mentor:innen, kollegiale Beratung. Austausch mit anderen Frauen im Architekturumfeld suchen und sich in der eigenen Entwicklung begleiten, herausfordern und unterstützen lassen. Oder von einem Mann."
"Meine Ziele kennen. Sich mit den eigenen Zielen und Visionen auseinandersetzen: Warum bin ich in der Architektur? Was möchte ich dort erreichen? Klarheit für sich selbst schaffen als erster Schritt."

"Klare Grenzen zwischen Familienzeit und Arbeitszeit ziehen. Nicht glauben, dass alles nebenbei möglich ist, wie am Spielplatz die Kids betreuen und nebenbei Mails beantworten und Telefonate führen. Alles gleichzeitig geht nicht."

"Allianzen suchen. Was ist mein Ziel, wer kann mir dabei behilflich sein, wer hat ähnliche Interessen? Zur Durchsetzung meiner Interessen ganz gezielt im Hintergrund Allianzen suchen, z. B. mit Fachplaner:innen."

"Eigene Einstellungen hinterfragen. Braucht es diese Extrameile wirklich? Ist es Selbstausbeutung? Braucht es mehr und bessere Vorbereitung, mehr Energie, mehr Zeit, nur um “auch berechtigt” zu sein?"
"Firm but kind. Klare Grenzen ziehen. Auch Auftraggeber:innen gegenüber (wie bei Ausschluss von Entscheidungen/ "Herrenrunden" oder Ignoranz in der eigenen Rolle). Immer sachlich und freundlich bleiben, aber sehr, sehr klar sein."


















L!NKS & T!PPS
Umfrage „Let’s Make ROOM FOR CHANGE: Let’s talk!“ der Diskursplattform ZKMB (Zwischen Kostenschätzung, Muttermilch und Bauwende)
WIA war 2025 das erste bundesweite deutsche Festival zur Sichtbarmachung von Frauen in der Architektur mit rd. 265 Events.
Podcast der Architektin Caitlin Brady, die alle zwei Wochen inspirierende Kolleginnen interviewt. Design the career you want!
Der anotHERVIEWture AWARD macht die Leistungen von Frauen in Architektur sichtbar. By Bundeskammer der Ziviltechniker:innen
Seit rund 20 Jahren studieren mehr Frauen als Männer Architektur und trotzdem sind Architektinnen noch immer weniger sichtbar. Woran liegt das? Nur an der ungleichen Care-Arbeitsverteilung?
Als bei AllesWirdGut Architektur mehr und mehr Kolleg:innen erstmals Papas und Mamas wurden, startete 2023 bürointern eine Arbeitsgruppe "Equity", die sich mit Themen der Geschlechtergerechtigkeit, Diversität und Toleranz beschäftigte. Wie wollen wir gemeinsam arbeiten und leben? Daraus entstanden eine Reihe von Initiativen - von der Organisation erster Austauschrunden bis hin zu Gender-Pay-Gap-Maßnahmen. Parallel dazu wurde in einem großen Transformationsprojekt die Arbeitszeit bei AllesWirdGut neu gedacht und neu gestaltet.
Es ist an der Zeit, über die Grenzen des eigenen Architekturbüros hinweg, Erfahrungen und Learnings zu teilen, sich auszutauschen und stärker voneinander zu lernen. Unsere aktuellen Schritte als AG Equity: ein büroübergreifendes W!A-Tandem-Programm und diese Tipps-Website. An dieser Ideenentwicklung waren beteiligt: Anna Dombi, Anna Jarosch, Rachele Albini und Maria Stipper, alle AG Equity/AllesWirdGut Architektur. Folge uns auf Instagram!


